Warum die Erstellung guter Websites ein komplexer Prozess ist

Die Erstellung einer Website lässt sich mit dem Bau eines Einfamilienhauses vergleichen. Es scheint alles recht überschaubar zu sein, aber es steckt doch mehr dahinter, als man denkt. Die Komplexität liegt in der Abstimmung: von den Wünschen und Anforderungen des Auftraggebers, die in das Design einfließen, bis hin zur Umsetzbarkeit des Designs während der Erstellung.

Denke voraus

Durch eine gute Abstimmung mit dem Kunden und das Wissen um dessen Wachstumsziele können Sie Wünsche berücksichtigen, die in Zukunft eine Rolle spielen könnten. Denken Sie beim Hausbau beispielsweise an einen Anbau oder eine Veranda. Bei einer Website kann dies eine zusätzliche Produktgruppe oder die Bereitstellung Ihrer Website in einer anderen Sprache sein. Wenn Sie dies von Anfang an berücksichtigen, vermeiden Sie spätere Überraschungen und zusätzliche Kosten.

Dieser Prozess umfasst drei Schritte, die nahtlos ineinander übergehen müssen, um eine gute Website zu erstellen, die den vom Kunden festgelegten Zielen entspricht.

1. Die Wünsche des Kunden korrekt zu erfassen und zu verstehen. Wer ist die Zielgruppe, die Sie mit der Website erreichen möchten, und was soll diese Zielgruppe auf Ihrer Website tun? Im Wireframe-/Designprozess ist es wichtig, dass der Mehrwert für den Kunden deutlich wird und der Besucher zu seinem endgültigen Ziel geführt wird.

Verfolgst du beispielsweise einen persönlichen Ansatz? Dann sorge dafür, dass du selbst auf der Website bei den Call-to-Actions sichtbar bist.

2. Abstimmung zwischen dem Designer und dem Entwickler der Website, um zu vermeiden, dass bestimmte Wünsche nicht umgesetzt werden können oder das Budget überschritten wird. Manchmal sehen bestimmte Elemente im Design zwar sehr schön aus, sind aber technisch sehr schwer umzusetzen.

Welche Funktion hat eine bestimmte Schaltfläche oder ein bestimmtes Element? Ein Design ist oft statisch, eine Website hingegen dynamisch. Hinzu kommt, dass das Design auch auf Mobilgeräten oder Tablets umsetzbar sein muss, was die Sache noch anspruchsvoller macht. Eine rechtzeitige Abstimmung mit dem Entwickler ist wichtig, um Probleme zu vermeiden.

3. Während der Entwicklung der Website bzw. der Vorlagen wird oft intensiv an den Inhalten gearbeitet. Die Erstellung von Inhalten nimmt immer viel Zeit in Anspruch. Wichtig bei der Erstellung von Inhalten ist, dass sie in die Vorlagen passen.

Für einen Website-Entwickler ist es sehr mühsam, wenn jede Seite eine unterschiedliche Menge an Inhalten enthält, sowohl Text als auch Bilder. Wenn du deine Wohnung einrichtest und deine Möbel zu groß oder zu lang sind, kannst du den Raum ja auch nicht einfach plötzlich verbreitern oder höher machen. Bei einer Website gibt es zwar immer Möglichkeiten, aber das bedeutet zusätzlichen Aufwand. Das kannst du vermeiden, indem du dich mit deinen Inhalten an die vorgegebenen Rahmen hältst. Heutzutage kannst du mit ChatGPT und anderen KI-Tools festlegen, wie viele Zeichen bzw. Wörter du maximal verwenden möchtest.

Würdest du einen günstigen Bauunternehmer beauftragen?

Zu teuer ist nicht gut, aber zu billig wirft Fragen auf? Wurden alle Wünsche berücksichtigt und kommen später keine zusätzlichen Kosten hinzu? Prüfen Sie sorgfältig, ob alle Wünsche aufgegriffen und in die Lösungen einbezogen werden. Wurde an die langfristige Perspektive gedacht? Wenn Ihnen die Antworten ein gutes Gefühl geben, liegen Sie mit Ihrem Bauchgefühl und Ihrer Entscheidung oft richtig.  

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